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Mein Faible für Geschwindigkeit
Wie Ihr vielleicht wisst, lautet mein zweiter Vorname Mario. Diesen Namen habe ich von meinen Eltern wegen Mario Andretti, dem ehem. Rennfahrer erhalten. Vor allem mein Vater ist ein großer Motorsport-Fan, und diese Begeisterung hat er mir mit auf den Weg gegeben. So verfolge ich nicht nur regelmäßig die Formel 1, sondern bin insgesamt sehr angetan von Sportwagen.
Musik und Kinofilme zum Abschalten
Außerdem höre ich viel Musik und schaue mir eine Menge Filme an. Das kann man zum einen auch während der Turniere auf der ATP-Tour tun, zum anderen erscheinen in den USA wöchentlich 5, 6 neue Filme in den Kinos. Insgesamt deutlich mehr als in Europa. Der Donnerstag ist somit meist mein Kinotag, wenn ich in Florida bin. Und so nach und nach erweitert sich auch mein DVD-Archiv: an die 200 Filme dürften mittlerweile in meinem Regal stehen.
Die Anzahl an CDs liegt nicht weit darunter. Als ich mit 13 Jahren nach Florida auf die Bollettieri Academy kam, habe ich durch das Lernen der englischen Liedtexte anfangs mein Vokabular erweitern können. Ich höre sehr viel Musik und habe zudem schon einige Bands kennengelernt. So war der Sohn von Berry Gibb, Ashley, also einem der Bee Gees, ebenfalls in der Bollettieri Academy. Und einmal durften wir nach einem Konzert mit auf die Privatparty. Eine schräge, abgefahrene Welt, in der viele Musiker leben. 2003, auf einem Konzert der Scorpions in Florida, habe ich nicht nur deren Sänger Klaus Meine, sondern auch die Band „AC/DC“ kennen gelernt. Dabei haben wir festgestellt, dass Brian Johnson, der Sänger von AC/DC, in meiner Nachbarschaft wohnt. Wir sind seitdem einige Male essen gegangen.
Ich selber fahre zu Hause in Sarasota einen Porsche 911. Es heißt häufig, ich würde Ferraris besitzen, was nicht stimmt. Mein Vater hat gute Kontakte zu Ferrari, und wenn ich in Deutschland bin, bekomme ich immer wieder mal einen roten Flitzer zur Verfügung gestellt. Für jemanden, der gerne mal etwas schneller fährt, ist das ein absoluter Traum.
In den USA darf man ja im Gegensatz zu Deutschland auf den Highways nicht so schnell fahren wie man möchte. Leider. Und trotzdem macht mir die Beschleunigung eines Sportwagens viel Spaß.
Geschwindigkeit begeistert mich einfach. Das fängt auf einer Achterbahn in einem Freizeitpark an und hatte bislang im Düsenjäger des „Blue Angel“ - Schwadrons 1998 seinen Höhepunkt. Während meiner verletzungsbedingten Auszeit auf der Tour 2003, war ich bereits zum wiederholten Mal in Daytona, bei diesem legendären Autorennen. Und außerdem habe ich mir Ende 2002 einen Jetski gegönnt. Damit drehe ich immer wieder mal eine Runde auf dem Meer.
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